Salim Erich Spohr

Kants Argument für die Existenz metaphysischer Dinge und seine Widerlegung

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Deutsch
124 Seiten • Softcover
ISBN 978-9963-40-152-9

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Beschreibung

Hatte Prof. Gerold Prauss das kantische
Problem der „Dinge an sich“ einer umwerfend
wunderbaren Lösung zugeführt, indem er den Ausdruck
„an sich“ nicht adnominal auf die Dinge, sondern
adverbial auf ein zu ergänzendes „betrachtet“
bezog und der Rede von „Dingen, an sich selbst betrachtet“
damit einen haltbaren transzendental-philosophischen
Sinn gegeben — Hauptereignis des damaligen
Kant-Kongresses in Mainz —, so hat er doch all die
Passagen des kantischen Opus, in denen der Meister
sich selbst dazu verführt, „Dinge an sich“ in transzendent-
metaphysischem Sinne zu behaupten, aber ausgelassen,
so versucht die hier vorgelegte Arbeit in einer
Analyse jener Passagen mit Kant das zu tun, was dieser
mit Blick auf seine Platon-Interpretation beansprucht
hatte: einen Autor nämlich besser zu verstehen, als er
sich selbst verstand.